KI-generiertes Moodbild: Fotodrucke mit roten Prüfpunkten hängen an einer Leine im hellen Tageslicht, dazwischen ein Etikett mit dem Schriftzug SemantIC.

KI-generiertes Moodbild

Physik · Semantik · Bias

Überzeugend ist nicht genug.

SemantIC entstand aus der Analyse von 144 KI-generierten Bildern – und prüft deine auf physikalische Kohärenz, semantische Konsistenz und Bias.

Research Preview · entstanden im Rahmen einer Bachelorarbeit an der Fachhochschule Graubünden

Der blinde Fleck

Ein Bild kann perfekt aussehen und trotzdem nicht stimmen.

KI-Bildgeneratoren sind gut darin, Bilder schön zu machen – und deutlich schlechter darin, sie richtig zu machen: physikalisch plausibel, inhaltlich passend, frei von Klischees. Die visuelle Perfektion kann diese Schwächen überdecken: Wo ein Bild überzeugt, bleibt der prüfende Blick leichter aus. Diesen Effekt nennen wir Maskierung – ihm arbeitet SemantIC entgegen.

Dasselbe Bild, drei Blickwinkel: Physik, Semantik und Bias. Wechsle die Dimension – der Befund wechselt mit.

KI-generiertes Beispielbild: Junge Pflegefachfrau mit Stethoskop und Namensschild in einem Spitalkorridor.
Stethoskop

Regler durch das Bild ziehen

Bild aus dem Studienkorpus dieser Arbeit · KI-generiert · Befunde manuell markiert
Physik

Licht, Schatten, Material. Hier sichtbar: Das Stethoskop ist unmöglich verschlungen – Schlauch, Bügel und Band laufen so zusammen, dass es sich real nicht tragen liesse. Ein Strukturfehler, der im Gesamteindruck untergeht.

Die Maskierung

Die Lücke zwischen schön und stimmig.

SemantIC bewertet zwei Dinge strikt getrennt: wie ein Bild wirkt (Ästhetik) und was es inhaltlich hält (Integrität). So wird sichtbar, wenn ein Bild besser aussieht, als es ist – der Nährboden für Maskierung. Wie der Maskierungs-Check im Detail funktioniert, steht unter Funktionsweise.

KI-generiertes Beispielbild in der Gesamtansicht: Frau spricht an einer Pressekonferenz in mehrere Mikrofone.
Gesamtwirkung – überzeugend
Detailausschnitt desselben Bildes: Die Senderlogos auf den Mikrofonen sind unleserlicher Zeichensalat.
Detail – die Mikrofon-Logos sind Zeichensalat
Wirkung

Wie ein Bild wirkt

Die ästhetische Oberfläche – Stimmung, Schärfe, Komposition. Was auf den ersten Blick überzeugt.

Substanz

Was es inhaltlich hält

Physik, Semantik, Bias. Was beim genauen Hinsehen trägt – oder eben nicht.

Beide werden bewusst getrennt bewertet – nie zu einer Zahl verschmolzen.

Zur Einordnung

Kein Echtheits-Detektor.

SemantIC sagt dir nicht, ob ein Bild „echt“ oder „KI“ ist, und sortiert nicht in „Fake“ und „nicht Fake“. Es bewertet die Qualität eines bereits als KI-generiert bekannten Bildes – stimmig oder nur schön? Und jeder Befund ist ein Hinweis, kein Urteil.

KI-generiertes Moodbild: Prüftisch mit ausgelegten Fotodrucken, eine Hand setzt eine rote Markierung.KI-generiertes Moodbild

Die Forschung dahinter

Die Prüflogik kommt aus eigener Forschung.

Die Kriterien, nach denen SemantIC prüft, stammen aus einer eigenen qualitativen Inhaltsanalyse von 144 KI-generierten Bildern – wie daraus die Prüfung wurde und wo ihre Grenzen liegen, ist offen dokumentiert.

144codierte Bilderqualitative Inhaltsanalyse
5LeseartenWA · DA · CI · AA · MI
9visuelle Treibervon Cinematic Lighting bis Bokeh

So funktioniert die Prüfung

Lass dein Bild prüfen, bevor es jemand anderes tut.

Ein Bild ablegen, kurz warten, einen Befund lesen. Keine Anmeldung.